Brilliance of the Seas - Tag 1 - Kopenhagen


Unsere Gruppe gehört zu den letzten Gästen, die an Bord gehen. Die Abfertigung läuft reibungslos und sehr schnell ab. Wir werfen einen Blick in unsere Balkonkabine und stärken uns danach zuerst einmal mit einem kleinen Imbiss. Kurz darauf stehen der Sicherheitsdrill und die Auslaufzeremonie an.

Beim Auslaufen genießen wir Kopenhagens Silhouette. Unser Blick fällt zuerst auf den vertrauten Langelinie Kai, an dem in der Nähe der kleinen Meerjungfrau ebenfalls Kreuzfahrtschiffe anlegen, danach auf das Trekroner Fort, eine künstliche Insel, die als Verteidigungsanlage des Stadthafens gedacht war. Wie nachzulesen ist, spielte es bei der Seeschlacht von Kopenhagen im Jahr 1801 eine bedeutende Rolle.

Langelinie KaiTrekroner Fort

Neu für uns ist Nordhavnen, ein imposantes Entwicklungsprojekt. Dort läuft über die nächsten Jahre ein gigantisches Erschließungsprogramm für ein neues Hafengebiet ab. Unter anderem wird eine 1.100 m lange Kai-Linie errichtet, die in der Zukunft gleichzeitig drei große Kreuzfahrtschiffe aufnehmen kann. Es wird damit gerechnet, dass zumindest im Jahr 2014 die Arbeiten an dem neuen Cruise-Pier abgeschlossen sind.

Erschließungsprojekt Nordhavnen

Gut zwei Stunden später passiert die Brilliance of the Sea den Öresund. Wir sehen das im äußersten Norden Seelands gelegene Helsingør mit dem Schloss Kronborg, das an Backbord wie auf dem Präsentierteller liegt. Shakespeare hat es in seinem Hamlet verewigt.

Schloss Kronborg

Gegenüber von Helsingør grüßt das schwedische Helsingborg. Danach fährt das Schiff weiter in Richtung Kap Skagen. Auf der Höhe von Skagen folgt eine 90°-Wende nach Westen. An Steuerbord müsste das norwegische Kristiansand auftauchen. Aber die Dunkelheit deckt schon alles zu.

Der Rest ist schnell erzählt. Nach Helsingør richten wir uns in der Kabine ein. Zuvor haben wir das Schiff ein wenig erkundet. Alles ist wie erwartet. Danach geht es zum Abendessen in den Minstrel Dining Room. Wir haben uns für die My Time Dining Variante entschieden. Mit der hatten wir zuvor bereits auf der Mariner of the Seas gute Erfahrungen gemacht. Auch dieses Mal sind wir sehr zufrieden. Wir treffen für die Dauer der Reise nette Tischnachbarn aus den USA, Australien und Neuseeland. Mit den für uns zuständigen Tischkellnern haben wir einen Glücksgriff getan. In den Folgetagen achtet die Reservierung stets darauf, dass wir diesem gewohnten Tischkellnerpaar zugewiesen werden.

Anschließend erkunden wir das Schiff intensiver. Auf die Showveranstaltung im Theater verzichten wir aus Zeitgründen.

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