Brilliance of the Seas - Tag 7 - Reykjavik, Island


„All Aboard 4:30 pm“ lautet das Kommando. Das ist genug Zeit, um Reykjavik auf eigene Faust zu erkunden. Wir verlassen recht früh das Schiff und nehmen ab Hafengebiet den Stadtbus. Zuvor tauschen wir Geld im Tourist Office am Hafen. Wenn man mit isländischen Bussen fährt, muss der Geldbetrag passen. Der Bus bringt uns nach Perlan (einmal umsteigen!). Das über sechs riesigen Wassertanks erbaute Gebäude dient der Warmwasserversorgung Reykjaviks. Praktisch wie Isländer nun einmal veranlagt sind, haben sie ein Multifunktionsgebäude geschaffen mit Museum, Laden, Restaurant und Aussichtsplattform. Die Aussicht von dort oben ist erstklassig.

Perlan

Danach besuchen wir die Einkaufsstraße Laugavegur und gehen hinunter ans Meer zu Sólfar, einer wunderschönen, modernen Plastik, die ein Traumboot symbolisiert. Auf Umwegen gehen wir weiter zum Stadtsee Tjörnin. Zwischendurch wähnen wir uns in New York, als wir die Subway Station Times Square sehen. Eine Fiktion. Nahe dem Stadtsee wurden auf engem Raum das Rathaus, das Parlament und die Dómkirkjan errichtet. Ach ja, die moderne, am Meer liegende Konzerthalle „Harpa“ besuchen wir ebenfalls.

Die Solfar-Skulptur Das Rathaus von Reykjavik

DomkirkjanHarpa-Konzerthaus

HallgrimskirkjaDie Hallgrimskirkja steht ebenfalls auf unserem Programm. Die größte Kirche Islands, die zugleich das höchste Gebäude des Landes ist, sollte unbedingt besucht werden. Die moderne Architektur, gekennzeichnet durch äußere, immer höher aufragende Betonsäulen, gefällt uns. Die Kirche ist sehr schlicht ausgestattet. Die Akustik ist erstklassig, wie eine Orgelprobe beweist. Noch etwas sollte unbedingt unternommen werden, wenn ein Besuch der Hallgrimskirkja auf dem Programm steht. Der Kirchturm ist mittels eines Aufzugs einfach zu „besteigen“. Dieses preisgünstige Vergnügen sollte man sich unbedingt gönnen. Die Aussicht ist - selbst an einem trüben Tag wie diesem - einmalig.

Reykjavik hat uns nicht enttäuscht, ebenso der Teil Islands, den wir während unserer Rundfahrt gesehen haben. Es ist eine Bereicherung, diese Stadt und ihr Umland kennen zu lernen. Pünktlich um fünf Uhr nachmittags verlässt das Schiff den Hafen, um Kurs auf St. John’s auf Neufundland zu nehmen. Abends schauen wir uns den Magier Nick Lewin im Theater an. Während des Auftritts wechseln sich Magie und treffsichere Komödie ab. Seine teilweise skurrilen Scherze sind für uns nicht immer verständlich, beziehen sie sich doch auf aktuelle Geschehnisse in England und den USA, die uns nicht geläufig sind. Später wohnen wir im Atrium noch einer Ice-Carving-Vorführung bei. Es erstaunt immer wieder, was Könner aus einem Eisblock herstellen können.

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