Autor: Karl W. P. Beyer

MSC PoesiaSamstag, 05.03.2011. Vor uns lag ein langer Tag. Wir brachten die (kurze) Nacht im Relaxa-Hotel, Ratingen, zu. Um 5.00 Uhr in der Früh läutete der Weckruf.

Duschen, ein Early-Bird-Frühstück und dann fuhren wir mit dem Taxi kurz vor 6.00 Uhr zum Flughafen Düsseldorf-Lohausen.

Um 7.20 Uhr startete der Flug mit Air France nach Paris Charles de Gaulle. Wir meinen, der Flughafen CdG sollte nur von gut trainierten Langstreckenläufern genutzt werden. Aber auch wir erreichten das richtige Gate für den gebuchten Air France Flug nach Miami International Airport um 10.50 Uhr. Das Fluggerät: Eine Boeing 747 älteren Datums. Die Maschine hat schon bessere Zeiten erlebt und gesehen.

Flughafen Charles de Gaulle

Nach einer Flugzeit von ca. 9,5 Stunden kamen wir pünktlich um 14.30 Uhr OZ in Miami/Florida an. Die Zeitdifferenz betrug 6 Stunden. Der Flug lief ohne Probleme ab. Einziges Ärgernis an diesem schönen Tag: Ordentlich viel Rotwein auf dem guten Hemd wegen eines defekten Trinkbechers. Da halfen auch die Servietten und der Zuspruch des freundlichen Flugbetreuers nichts. Um den großen Flecken zu verdecken, wurde dann im warmen Miami ein Cashmerepullover angezogen. Man(n) hat schließlich Stil.

Die Immigration war nach ca. 1 Std. Wartezeit durchlaufen. Der Officer trat sehr freundlich auf. Es folgte der Bus-Transfer zum guten Hilton Garden Inn Miami Airport West Hotel. Nach dem Einchecken machten wir uns frisch und fuhren mit dem kostenlosen Hotel-Shuttle zurück zum MIA-Flughafen. Von dort ließen wir uns vom 150-Airport-Express hinüber nach Miami Beach Süd bis zur Lincoln 16 Street bringen. Wir gingen hinüber zur Collins Ave, danach zum Ocean-Drive und weiter zum Strand. Da wir dort erst gegen 18.00 Uhr ankamen, war es schon dunkel. Dennoch war es ein Erlebnis, bei einer milden Brise den breiten und gepflegten Strand zu betreten. Wir standen am Strand und blickten auf die hinter uns liegenden Hochhäuser. Das sah alles richtig gut aus, aber kein passender Moment für einen Strandaufenthalt. Also verließen wir den Strand und bummelten den Ocean-Drive noch mehrere Blocks entlang. Hier liegt ein nettes Lokal neben dem anderen. Offenbar verkehrt hier die jeunesse doree von Miami. Wir nahmen in diesem Bereich auffällig attraktive Menschen wahr.

Letztendlich war es uns nach diesem langen Tag am Ocean Drive dann doch zu laut und zu turbulent. Deshalb gingen wir zurück in die Collins. Außerdem wurde es Zeit, etwas zu essen. Ein gutes Abendessen wurde uns im Café del Sol serviert. Wir saßen, nachdem wir am Morgen desselben Tages in Düsseldorf noch wie die Schneider gefroren hatten, bei angenehmen Temperaturen auf der Außenterrasse und freuten uns diebisch, die gepflegten Autos zu betrachten, die auf der Straße herum cruisten.

Unser Tag war gelaufen. Wir gingen zum Bus zurück und schauten uns dabei noch ein wenig um. In den umliegenden Straßen ging es um diese Zeit recht turbulent zu. Für US-Verhältnisse war es ja auch noch recht früh. Aber nicht für uns. Mit dem 150er fuhren wir zurück zum Flughafen. Mit dem Taxi ging es weiter zum Hotel (20,00 US$). Gegen 4.00 Uhr deutscher Zeit fielen wir dann endlich ins Bett und in einen tiefen Schlaf.

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